Der neue Kurs Anti-Giftköder startet am 07.10.2016

 

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Giftköder – wie gehen wir damit um?

Giftköder-Hundeerziehung-Hundetraining

Hilfe gegen Giftköder können ein gezieltes Hundetraining oder andere Massnahmen sein.

Jedes Jahr aufs Neue lauert die Gefahr für Hunde in Parks, beliebten Wiesen- und Waldstücken und Hundefreilaufzonen. Diese Giftköder sind mit Giften wie (z. B. Schneckenkorn, Rattengift) oder scharfkantigen Gegenständen (z. B. Nadeln, Scherben, Rasierklingen) bestückte „Leckereien“, die Ihrem Hund durch Aufnahme Schaden zufügen bzw. ihn sogar töten sollen.

Gestrüpp und Büsche sind als Verstecke besonders gut geeignet, da der Hundehalter sie nicht sofort erkennen kann, die Hunde aber mit ihrer Nase sehr gut finden können. Eine Übersicht, die informiert, wo Giftköderaufgefunden worden sind, gibt’s unterwww.giftkoeder-radar.com. Vielerorts werden von Hundefreunden aber auch Schilder (z. B. an Bäumen) angebracht, um vor Ködergefahr zu warnen.

Für den Fall, dass Ihr Hund bereits einenGiftköder aufgenommen hat, ist es wichtig, ihn so schnell wie möglich zum nächstgelegenen Tierarzt zu bringen (falls vorhanden mit Resten des Köders – nur mit Plastiktüte anfassen – zur Bestimmung der Giftart). Es gibt leider keine Erste-Hilfe-Maßnahmen, die Sie selbst durchführen können.

Symptome, die auf eine Giftköder-Vergiftunghinweisen können sind u.a.:

  • Hecheln
  • Röcheln
  • Würgen
  • Erbrechen und schäumendes Erbrechen
  • Bewegungs- und Koordinationsstörungen
  • verringerte Körpertemperatur
  • helle Mundschleimhaut
  • Muskelkrämpfe
  • Bewusstseinseintrübung
  • Nasenbluten
  • Muskelzittern
  • Blut im Stuhl und
  • Apathie.

Diese Symptome können auch erst nach 2 – 4 Tagen auftreten.

Zum Auffinden des nächstgelegenen Tierarztes gibt es eine gute Smartphone-App „VETFINDER“. Falls Sie eventuell keine Gelegenheit haben, Ihren Hund selbst zu transportieren, können Sie auch die Tierrettung Feuerwehr anrufen.

Um dieses Szenario erst gar nicht zu erfahren, biete ich Ihnen ein spezielles Hundetraining zur Vorsorge an: zum Beispiel “Vorausschauendes Gassigehen” und Ihr Hund lernt bei mir draußen und von Fremden keine Leckerchen anzunehmen und/oder lernt „sein“ Leckerchen gegen „Ihr“ Leckerchen mit Freude einzutauschen. Damit erreichen Sie den größtmöglichen Schutz für sich und Ihren Hund.